13.11.2015

Das Leben in einer WG bedeutet für mich Leben in einem angenehmen Umfeld mit lieben Menschen und guten Freunden welche das Heim erst mit einer lebenswerten Atmosphäre füllen. Um dafür eine solide Basis zu schaffen in der niemanden der Kopf abgerissen wird, ist Organisation das A und O.

 

Da unser „Zettel-im-Haus-verteilen-wo-es-brennt“-System doch etwas ineffektiv ohne einen gebündelten Sammelpunkt war, entschlossen wir uns gemeinsam mit dem myStyle Team den Notizen ein Heim in Form eines Memo Boards zu geben. Abgesehen davon sieht das dann auch einfach besser aus wenn unsere Botschaften - welche an die Zettelchen von damals die vor WhatsApp und Co. in der Schule zugesteckt wurden - akkurat in Szene gesetzt werden. Nur der Inhalt hat sich von „Willst du mit mir gehen?“ zu „Müll rausbringen!“ geändert.

 

Es ist ziemlich simpel zu basteln, mit einer helfenden Hand mehr geht es auch recht flott. Das Board ist vom Farbthema her stark an unsere Küchen- und Wohnbereich angelehnt um sich dort nahtlos einzufügen. Besonders die Akzentfarbe Burgunder hat es mir hierbei angetan. Erstaunlich was das dünnste Band für eine Wirkung haben kann! Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt um sich ein einzigartiges Memo Board mit Widererkennungsgarantie zu schaffen. Beispielsweise kann die Farbe des Bandes an die die Notiz gespannt wird auch die Priorität bestimmen. So wird bestimmt jede Rechnung bezahlt und nicht jedes Essen mit der Schwiegermutter „vergessen“.

 

Und um sicherzustellen dass es auch die Mitbewohner gelesen haben, anderen als „zwei blaue Häkchen“ bekannt: Platzieren in Nähe des Kühlschrankes! Sammelort aller, egal ob voll oder leer. Jeder muss sich schließlich alle 10 Minuten selbst davon überzeugen ob dort tatsächlich nicht doch noch was Essbares drin ist. Also gleich mal Memo schreiben damit bitte wer anderes einkaufen gehen soll …

 

 

Do-It-Yourself: Memoboard

 

Eine wunderbare Lösung um eure Wohnung zu verschönern oder alte Bilderrahmen zu recyceln.

 

Was Ihr benötigt:

 

- Handtacker (Klammern sollten 6-8 mm lang sein)

- Bleistift

-Schaumstoff (am besten 1-2 cm dick)

-Doppelseitiges Klebeband

-Schere

-Stoff (wir haben hier einen Kissenbezug benutzt)

-Bänder mit verschiedenen Größen und Farben

-Bilderrahmen mit Rückwand (alternativ auch eine Pinnwand in passender Größe zum Rahmen)

 

 

Kissen und Rahmen gibt’s auch bei uns im Online-Shop oder im Haus!

 

So geht’s:

 

Als erstes nehmt Ihr den Bilderrahmen auseinander. Die Glasscheibe könnt Ihr beiseitelegen. Legt nun die Rückwand/Pinnwand auf  den Schaumstoff, zeichnet mit einem Bleistift einmal die Umrandung und schneidet sie aus.

 

Als nächstes haben wir nun den ausgeschnittenen Schaumstoff in den Kissenbezug gelegt.

(Ihr könnt aber auch falls Ihr euch für einen unverarbeiteten Stoff entschieden habt diesen über den Schaumstoff und die Rückwand spannen. Achtet dabei aber drauf dass der Stoff ca. 3-5 cm übersteht, damit Ihr ihn vernünftig  an die Bilderrahmenrückwand tackern könnt.)

 

Nun könnt Ihr den Schaumstoff samt Kissenbezug auf die Rückwand tackern. Achtet dabei aber darauf, dass die Tackernadeln später nicht sichtbar sind.  Spannt nun die verschieden breiten und farbigen Bänder über den Stoff und fixiert diese auf der Rückseite der Wand mit doppelseitigem Klebeband. Zuletzt drückt Ihr die Rückwand wieder in den Rahmen und schließt diesen.

Ihr könnt noch Büroklammern an die Bänder hängen oder bunte Knöpfe auf den Stoff nähen – lasst eurer Fantasie freien Lauf.

 

 

Über Bilder eurer selbstgebastelten Memoboards würden wir uns sehr freuen!


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